stilwerk Designtalks

Im stilwerk Düsseldorf ist am 27. April das israelische Multitalent Arik Levy zu Gast, moderiert von der Wallpaper-Redakteurin Suzanne Trocme. Der Industriedesigner ist zugleich auch Architekt, Bildhauer, Philosoph und Technopoet. Er ist bekannt für seine biomorphe Formensprache und lotet die Grenzen zwischen Kunst und Design aus. Eine Vielzahl seiner Produkte finden sich weltweit in permanenten Ausstellungen von renommierten Museen und Institutionen wieder.

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27. April 2010 von Antje Schünemann

Designlabor 25|25
Verpackungstrends von The Brand Union und Trendbüro

Ab 1. März lässt das Projekt Designlabor 25|25 einen Pop-up-Store als Live-Experiment in der kulturreich Galerie in Hamburg entstehen. 25 Designer füllen in 25 Tagen eine Galerie mit außergewöhnlichen Verpackungen. Es sollen Designs entstehen, die Spaß machen, zum Nachdenken anregen, aber frei erfunden sind. Während der 25 Tage ist die Galerie sowohl Arbeits- als auch Ausstellungsraum und dient als Kommunikationsplattform für Designer und Interessierte. Inspiration und Unterstützung für das Live-Experiment liefern aktuelle Trends vom Trendbüro Hamburg. Initiator des Projekts ist The Brand Union Hamburg.

Designlabor 25|25
Live-Experiment in der kulturreich Galerie Hamburg, Wexstraße 28, 20355 Hamburg
25 Designer füllen in 25 Tagen einen Pop-up-Store mit außergewöhnlichen Verpackungen. Verpackungsdesign als kunstvolle Bühne für fiktive und reale Produkte
Ausstellungsdauer: März 2010
Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 11–18 Uhr, Do. 11–20 Uhr, Sa. 11–16 Uhr

Weitere Informationen zur Ausstellung: www.designlabor25-25.de

01. März 2010 von Antje Schünemann

Flow Control: Autoren schreiben zum Thema des kommenden Trendtags am 15. September 2010

In den kommenden Monaten laden wir renommierte Autoren und weniger bekannte Personen aus Gesellschaft und Wirtschaft ein, sich mit dem Thema “Flow Control” auseinanderzusetzen.

Einige der ersten Autoren gehen dabei der Frage nach, ob denn die Logik der Apparate tendenziell nicht überschätzt und die Macht der Identitäten gleichzeitig unterschätzt wird.

In einem der ersten Beiträge zum aktuellen Trendtag Thema “Flow Control – Selbstbestimmung statt Systemkontrolle” weist der Internetpublizist Tim Cole darauf hin, dass diese Symbiose zwischen Menschen und ihren Werkzeugen keineswegs neu sei. Und der Medientheoretiker Norbert Bolz bescheinigt gar den Werkzeugen im Cyberspace definitiven Spielzeugcharakter.

Wie auch immer die neuen Werkzeuge eingesetzt werden, am Ende des Tages sollen sie innerhalb der “Entscheidungskaskaden der modernen Welt” zu mehr Lebensfreude und zu jener optimalen Erfahrung verhelfen, die wir als Flow bezeichnen.

22. Februar 2010 von dmanduzio | 1 Kommentar
Tags: flow control trendtag Aktuelles

Auf der Suche nach den Megatrends: Cebit-Magazin Push diskutiert die Zukunft der Technologie

Cebit-Magazin Push diskutiert die Zukunft der Technologie

Schon klar, iPhone-Apps sind ein Trend und Facebook auch. Aber welches große Bild verbirgt sich hinter diesen kleinen Puzzlesteinchen? Können wir schon sagen, wohin die Reise langfristig geht? Unternehmen zahlen viel Geld für Antworten auf diese Frage – und deshalb gibt es Trendforscher. Wir fragen einige von ihnen nach den Megatrends, die ihrer Meinung nach die kommenden zehn Jahre bestimmen werden.

Rede und Antwort standen Reinhard Karger, Leiter der Unternehmenskommunikation am Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) in Saarbrücken,
Patrick Schenck, Mitarbeiter beim Trendbüro wo er schwerpunktmäßig Trendstudien und Beratungsprojekte in den Bereichen Gesellschaft, Wirtschaft, Design und Kommunikation betreut und Andreas Haderlein, Leiter der Zukunftsakademie des Zukunftsinstituts.

Den gesamten Artikel finden Sie auf:
Cebit.de/push_dossier_megatrends

22. Februar 2010 von patrick schenck | Kommentieren
Tags: clippings flow control

Transmediale10: futurity now oder „die Zukunft war früher auch besser“ (Karl Valentin)

Hat die Zukunft das Versprechen einer besseren Welt eingebüßt und begegnet uns nur noch als großes Problem? Wohin steuern wir mit dem Wissen um Klimawandel und den Gefahren einer Daten-Gesellschaft? Was zeichnet die Sicht auf die Zukunft 2010 aus?

Auf der Transmediale, dem Berliner Medienfestival für Kunst, Konferenz, Vorträgen, Filmvorführungen, Ausstellung und Performances, setzten sich Anfang Februar Künstler und Referenten mit den aktuellen Zukunftsbildern und Zukunftszenarien auseinander.

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15. Februar 2010 von patrick schenck | Kommentieren
Tags: Aktuelles

Experimentiergarten Möbelmesse Köln

Auch wenn die Zahl der Aussteller verglichen mit der Jahrtausendwende geschrumpft ist, ist Köln einen Besuch doch wert. Nicht unbedingt, um Innovationen auf Herstellerseite zu finden – hier bleibt Mailand neben den kleinen Messen in Kopenhagen oder Stockholm wohl eher eine Fundgrube –, aber Köln mausert sich als Jungdesigner-Stadt. Und das zunehmend professionell. So bleibt neben zahlreichen kleinen Galerien (wie dem KISDshop der Kölner International School of Design) und Spots in der Innenstadt auch das riesige Gebäude der ehemaligen Bundesbahndirektion als Designer’s Fair fest in der Hand der Jungkreativen, die hier von der Idee bis zu Kollektion so ziemlich alles bieten. Jenseits des Rheins räumt sogar die Messe (zwangsläufig) den jungen Kreativen mehr Platz ein und hat inzwischen selbst einen beeindruckenden „Salone Satellite“, in dem sich Jungdesigner und Hochschulen in immer bemerkenswerterer Professionalität präsentieren. Erfrischend unangepasst war in diesem Jahr sogar die Wahl zum Designer des Jahres, mit der das Magazin „A&W“ die nur mehr drei Schwedinnen der Gruppe FRONT kürte – und der Audi-Förderpreis für die auch von Trendbüro sehr geschätzte Künstlerin Julia Lohmann.
Was sich letztes Jahr schon andeutete, setzt in diesem Jahr Maßstäbe: „Natur pur“ war das Motto, an dem man auf der Messe und in den Passagen nicht vorbeikam. Der Avantgarde-Trend „Archaic Nature“ gibt Antwort auf das Bedürfnis nach Persönlichkeit und Ehrlichkeit. Je mehr wir in einer zweiten Realität, der virtuellen Computerwelt, arbeiten und leben, desto stärker wächst die Sehnsucht nach Authentizität.

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12. Februar 2010 von Antje Schünemann

Heritage meets Innovation

Das Motto der Winterausgabe der Bread & Butter lautete „The Original“. Spannend dabei waren die Interpretationen und neuen Umsetzungen der Brands. Viele Marken setzten bei ihrer Präsentation auf Storytelling. Bei Adidas Originals ist der Name gleich Programm: Streetstyle trifft auf Sporttradition. Auch dank hartnäckiger Nachfragen von Kunden erwachen Modelle wie der 80er-Jahre-Schuh-Hit „Jogging High“ wieder zum Leben. Bei Jeansmarken wie Wrangler oder Levi’s wird Authentizität eher mit einem Griff in die „uramerikanische“ Klischeekiste übersetzt und schwankt am Ende zwischen Westernsaloon und Garagenfeeling. Viel Holz, Ketten, Motorräder und Werkzeug dienen als Kulisse für die neuen Jeansmodelle.
„Craftsmanship“, „Heritage“ und „Authenticity“ lauteten die Schlagwörter, die im Rahmen der Messe immer wieder auftauchten und das Thema der L.O.C.K. Area (Labels of Common Kin) zusammenfassten. Die Halle präsentierte unter anderem Traditionsfirmen wie die 100 Jahre alte Krawattenmanufaktur Edsor Kronen aus Berlin. Auf dem Stand, ausgestattet mit Nähmaschine und Stoffen, war die individuelle Fertigung vor Ort möglich. Doch wer denkt, dass es sich bei diesem Accessoire um ein verstaubtes Relikt handelt, der irrt. Krawatte und Fliege erfahren aktuell wieder eine Renaissance beim jungen Fashionvolk. Jung liebt’s klassisch. Denn je lässiger sich die Eltern anziehen, desto erfinderischer muss man bezüglich der eigenen optischen Abgrenzung werden.
Eine Hommage an einen anderen Klassiker fand man bei Brooks. Der britische Fahrradsattelhersteller wählte erstmals die Bread & Butter als Plattform statt wie bisher die branchennahen Fahrradmessen. Der Grund: Brooks hat die Bedeutung von Stil und Design für den urbanen Fahrradfahrer erkannt und eine Linie herausgebracht, die ästhetisch und praktisch zugleich ist. Im Programm unter anderem die Barbican Messenger Bag, eine Umhängetasche, die dank eines Extra-Bauchgurtes beim Fahren nicht nach vorn rutscht. Oder ein dunkelgrünes Regencape, das alle notwendigen Reflektoren besitzt, dabei aber ganz ohne Neon auskommt. Zwei Firmen, die spannend sind, weil sie auf den ersten Blick wie eine Art Zeitreise in die Vergangenheit erscheinen, tatsächlich aber gekonnt eine Neuinterpretation und Rekontextualisierung von Klassikern vornehmen.
Viele Marken der L.O.C.K. Area wirken mit ihren historischen Verweisen und der Betonung auf das Handwerkliche wie ein Gegenentwurf zu unserer schnelllebigen Gesellschaft, aber auch den immer schnelleren Modezyklen.

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12. Februar 2010 von Antje Schünemann

Tiegel, Thesen, Temperamente

Messebericht: Beautyworld 2010 vom 30. Januar bis 1. Februar in Frankfurt a. M.

Trendbüro war auf unterwegs auf der Beautyworld – Fachmesse für Parfümerie, Drogerie und Kosmetik in Frankfurt am Main. Unser Fazit: Die Wellness- und Kosmetikindustrie mausert sich und versucht, die Bedürfnisse der Konsumenten nach einer stärkeren Wohlfühleffizienz zu befriedigen. Immer mehr Beauty-Unternehmen fokussieren auf Wissenschaft und medizinische Wirksamkeit als glaubhaftem Reason to Believe. Doctor-Brands
wie MBR machen „Hautpflege an der Grenze zur Medizin“, und auch Naturkosmetikmarken wie Annemarie Börlind verlassen sich heute nicht mehr nur allein auf die natürliche Wirkung, sondern auf moderne Bio-Wissenschaften. Beauty-Produkte gehen mittlerweile auf die Zellebene und sollen schön, jung und gesund machen.
Der Naturkosmetikmarkt verzeichnet Wachstum und differenziert sich weiter aus. Angebote für die junge Generation sollen Spaß machen und überraschen mit ungewöhnlichen Inhaltsstoffen – neuerdings finden Gemüse wie Karotten, Tomaten und Kürbisse ihren Weg in die Cremetiegel, wie bei Yes To Carrots bzw. Yes To Tomatoes. Eine konsequente und klare Kommunikation wird im Angebotsdschungel der Naturprodukte zum Vorteil, sowohl bei der Verpackung als auch bei der Produktbeschreibung. Appy cosmetics fällt hier mit der Premium-Beauty-Serie „Aloesarda“ mit dem Hauptinhaltsstoff Aloe vera ins Auge. Ökolabels von Ökotest, NaTrue und Ecocert verleihen Glaubwürdigkeit, sofern sie dem Konsumenten geläufig sind. Kosmetikfirmen wie Korres setzen auf Transparenz und kommunizieren nun für jedermann mit „yes/no“ verständlich ausgewiesen, welche Inhaltstoffe in den Produkten enthalten sind und welche nicht. „Back to the roots“ kann man einen weiteren Trend der Branche nennen: Les Fleur de Bach nutzt die Erkenntnisse der Naturmedizin der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts und verspricht homöopathisch die natürliche Balance wiederherstellen. Nicht nur Körper, sondern auch Geist und Seele wollen gepflegt werden. Korres besinnt sich mit seiner Materia-Herba-Linie auf seine Wurzeln als älteste homöopathische Apotheke Athens. Und so reichen die Zusatzstoffe in der Kommunikation von (bio-)wissenschaftlich über homöopathisch-heilkundlerisch bis lokal-historisch. Die deutsche Marke Marbert erfährt einen Relaunch. Prompt wird die Funktionseffizienz eines Made-in-Germany-Produktes wieder großgeschrieben.

Sabine Koppe

12. Februar 2010 von Antje Schünemann

Eindrücke von Bread&butter, PREMIUM und thekey.to 2010 in Berlin

An dieser Stelle möchten wir mit ein paar Bildern unsere spannenden Eindrücke während der Scoutingtour auf den Messen Bread&butter, PREMIUM und thekey.to teilen.

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05. Februar 2010 von Antje Schünemann | Kommentieren
Tags: premium breadandbutter 2010 trends fashion berlin fashion week

Originality, heritage and craftsmanship auf der Bread&Butter

Das diesjähirige Motto der Winteredition der Bread&Butter lautete „The Original“. Dementsprechend kam der L.O.C.K. (Labels of Common Kin) Area eine besondere Bedeutung zu. Authentizität und Liebe zum Detail zeichneten die Labels dieser Halle aus.
Karl-Heinz Müller, Gründer und Leiter der Bread&Butter, definiert Craftmanship als den neuen Luxus.

Spannend sind dabei besonders solche Ansätze, bei welchen traditionelle Marken jenseits von Nostalgie neu kontextualisiert werden und auf den gesellschaftlichen Wandel einzahlen.

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03. Februar 2010 von Antje Schünemann | 1 Kommentar
Tags: fashion trendbuero trends brooks breadandbutter 2010
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