Zurück in Beijing
Nach 10 Tagen in Deutschland bin ich heute wieder in Beijing gelandet und irgendwas ist anders. Es sind nicht die zahllosen neuen Parkanlagen oder die kaum befahrene Olympiaspur auf der Autobahn. Es ist auch nicht der Verkehr, der deutlich weniger geworden ist und es sind auch nicht die erbosten Besitzer von Autos mit geraden Nummernschildern, die weder am 31. Juli noch am 1. August fahren dürfen.
Es ist das Licht! Alles ist klar, der Himmel zeigt Kontraste und gerade eben sehe ich richtige Wolken und etwas blauen Himmel. Das verändert die gesamte Stimmung und verwandelt Beijing von einer Werkbank in eine Sonnenbank.

Nur eine Frage schwirrt mir durch den Kopf. Wie will China diese Bedingungen nach den Olympischen Spielen aufrechterhalten? Wie erhält man einen Park, der dreimal so groß wie der Tiergarten ist, in einer Wüstengegend? Ich werde demnächst mal nachfragen und sag dann Bescheid. Nun fehlt nur noch ein anständiger Beach-Club in Beijing.
Liebe Grüße aus P.R.C. – People’s Republic of Change
Dirk


1 04. August 2008 von Tine
Nach 2 Jahren Shanghai lautet die Antwort auf diese Frage für mich ganz klar: Garnicht. Hier werden ständig riesen Projekte aus dem Boden gestampft und danach vergammelt alles. Instandhaltung hat hier durchaus noch Potential.