Archiv: Juni 2009
Keine Wirkung ohne Nebenwirkung –
Neue Erkenntnisse zur Wirkweise
von Anti Aging-Hormonen
Sieben Jahren ist es nun schon her, dass man bei der amerikanischen Women’s Health Initiative die großangelegte Studie zur Wirkung von Hormonpräparaten vorzeitig beendete – zu viele Probandinnen hatten dabei Brustkrebs entwickelt. Die Verschreibung von Östrogenen und Gestagenen ging danach weltweit dramatisch zurück. Genauso wie die Zahlen der von Brustkrebs Betroffenen. Sie sanken bereits ab dem Jahr 2003 in den USA und auch in Deutschland deutlich. Und genau dieser schnelle Effekt rief viele Kritiker auf den Plan.
www.trendbuero.de/index.php?f_categoryId=155&f_articleId=2047
Um 62 Prozent
hat die Inzidenz der koronaren Herzkrankheit in Deutschland allein in den Jahren zwischen 1978 und 2004 abgenommen. Damit ist dieser Rückgang von Herz-Kreislauf-Erkrankungen der wesentliche Motor für die gesteigerte Leistungsfähigkeit der Generation Silver Sex sowie generell für den Ausbau der Lebenserwartung. “Heute sind die meisten Menschen im Alter über 65 Jahren gesünder, aktiver und auch in Bezug auf mentale und kognitive Leistungsfähigkeit besser gestellt als frühere Generationen”, kommentiert man diese Entwicklung im “Deutschen Ärzteblatt”.
Quelle: Deutsches Ärzteblatt, 24.4.09
Werte zum Glück
Der Spiegel fragte letzte Woche auf seiner Titelseite, „Was Glück ist“. In der umfangreichen Geschichte geht der Autor einer Vielzahl möglicher Wege zu einem glücklichen Leben nach. Auffällig viele davon basieren auf jenen Werten, die auch der Trendbüro Werte-Index untersucht hat.
Kölner Zukunftsforum 2009: Der Lipstick-Faktor – Wertewandel in der Rezession
Strategien im Umgang mit der Rezession.
- Welche Werte spielen in dieser Zeit eine besondere Rolle?
- Wie beeinflussen Werte das Konsumentenverhalten?
- Was prägt die Strategien von Handel und Produzenten?
Vortrag von Prof. Peter Wippermann auf dem 3. Kölner Zukunftsforum am 16. Juni 2009 im Hilton Hotel in Köln.
Sicherheit ist nicht gleich Sicherheit.
Das Thema Finanzkrise wird uns noch länger begleiten. Der Schock des letzten Oktobers ist einer langen und ausgedehnten Katerstimmung gewichen. Was bleibt, ist eine tiefe Unsicherheit unter privaten Anlegern, welche Formen des Investments denn nun die richtigen wären. Medien und Umfragen zeigen uns, dass es jetzt um Sicherheit in der Finanzanlage geht.
Umso interessanter sind die Ergebnisse unserer neuesten Studie, die heute hier veröffentlicht wird: Das Verständnis von Sicherheit in der Finanzwelt hat mit jenem der Anleger nämlich gar nicht so viel gemein.
Selbstbehalte im Gesundheitswesen –
Entlasten Raucher und Dicke das System?
In der Diskussion um die Bezahlbarkeit des künftigen Gesundheitssystems werden immer wieder Rufe nach mehr Eigenverantwortung der Patienten laut. Eine Forderung lautet: Menschen, die mit ihrem gesundheitsgefährdenden Verhalten die Kassen über Gebühr belasten, sollte diese auch mit einer höheren Eigenbeteiligung wieder entlasten. Oder anders ausgedrückt: Risiken, die die Menschen selbst eingehen – indem sie etwa rauchen oder übergewichtig sind – sollten die Preise für eine Krankenversicherung nach oben treiben.
29 Prozent
aller Bundesbürger werden im Jahr 2016 über 60 Jahre alt sein. Derzeit sind es rund 25 Prozent. Der Einzelhandel versucht sich schon heute auf dieses Altersbeben einzustellen: Getestet werden innovative Verkaufssysteme, die mit Hilfe neuer technischer Möglichkeiten das Einkaufen wesentlich vereinfachen sollen. Sprechende Roboter-Verkäufer gehören genauso dazu wie intelligente Barcodes. “Infolge des demografischen Wandels werden sich Sortimente und präferierte Einkaufsstätten verändern”, erläutert Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Unter Federführung dieses Kölner Dienstleistungsunternehmens haben eine Reihe der führenden Unternehmen aus Handel und Industrie eine Studie erstellt, die sich unter anderem damit beschäftigt, wie die Menschen in Deutschland im Jahr 2016 einkaufen werden.
Weitere Informationen unter: gs1-germany.de
Quelle: “Zukunft des Shoppens”, 2009
www.gs1-germany.de/content/publikationen/gs1_newsletter/index_ger.html
Gesundheit im europäischen Vergleich –
Deutschland muss nachsitzen
Der Gesundheitszustand der deutschen Bevölkerung hat sich – zumindest gemessen an der steigenden Lebenserwartung und dem Rückgang der Kindersterblichkeit – seit 1995 weiter verbessert. Allerdings: Im Vergleich mit fünf weiteren europäischen Ländern schneidet Deutschland bei der Reduktion „potenziell verlorener Lebensjahre“ nicht besonders gut ab. Denn das Plus an Lebensjahren wird bei uns zunehmend durch Krankheiten belastet.

