Archiv: Dezember 2009

Mehr als 50%

aller 50- bis 69-Jährigen leben in Deutschland in ihrem eigenen Haus; 43 Prozent können sich vorstellen, in einer WG zu leben. Nun sind die Stadtplaner und Architekten gefragt: Sobald die Kräfte bei dieser Altersgruppe schwinden müssen entsprechende Wohn- und Betreuungskonzepte her.

Quelle: Neon 11/09

02. Dezember 2009 von Corinna Langwieser | Kommentieren
Tags: Die Zahl Silver Sex Old News

Corpus Delicti – Von der Eigentverantwortung zum Gesundheitsterror?

Santé ist das neue Grüß Gott – fürchtet die Schriftstellerin Juli Zeh und entwirft in ihrem jüngsten Roman „Corpus Delicti“ die Utopie einer Gesundheitsdikatatur im Jahr 2057.

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07. Dezember 2009 von Corinna Langwieser | Kommentieren
Tags: Healthstyle

2.087

Krankenhäuser gab es in Deutschland im Jahr 2006; 1991 waren es noch 2.411, das entspricht einem Rückgang von 13,4 Prozent. Die Bettenzahl hat sich im gleichen Zeitraum sogar noch stärker verringert: Waren es 1991 noch 832 Betten gerechnet auf 100.000 Einwohner, sank diese Zahl bis 2006 auf 616 ab (Veränderung: -25,9%). Da sich jedoch ebenfalls zwischen 1991 und 2006 die Fallzahl erheblich veränderte, nämlich um 14,6 Prozent anstieg (1991: 18.224, 2006: 20.883 Fälle im Jahr je 100.000 Einwohner in Deutschland), ist die Misere und die Diskussion um die stationäre Versorgung in Deutschland nur allzu verständlich. Um die gestiegenen Fallzahlen in den geringer gewordenen Betten behandeln zu können, blieb nur das Drehen an der Schraube Verweildauer – und tatsächlich, diese ist im genannten Zeitraum von 14,0 auf durchschnittlich 8,3 Tage gesunken.

Quelle: IGES, Statistisches Bundesamt 2009

10. Dezember 2009 von Corinna Langwieser | Kommentieren
Tags: Die Zahl Healthstyle

Herzinfarkt-Gene

Viele Patienten, die später einen Herzinfarkt erleiden, hatten zuvor erhöhte Blutzuckerwerte oder Übergewicht. Allerdings bei weitem nicht alle. Es muss also neben diesen Parametern und einem ungesunden Lebenswandel (mit zum Beispiel Rauchen) noch weitere Risikofaktoren geben, die die Wahrscheinlichkeit für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Insgesamt fünf Studien mit mehr als 10.000 beteiligten Patienten aus zehn Ländern belegen jetzt, dass es auch bestimmte Gene sein können, die das Herzinfarkt-Risiko erhöhen.

Zwischen zehn und 15 genetische Varianten, die das Infarkrisiko beeinflussen, seien nun bekannt, sagt Jeanette Erdmann von der Universität Lübeck, „je nachdem wie eng man die statistischen Kriterien anlegt“. Zudem zeige sich, dass bei Menschen, die mehrere der kritischen Genvarianten in ihrem Erbgut haben, auch das Infarktrisiko entsprechend steigt.

Nun sollen weitere Untersuchungen folgen, um zu klären, wie hoch der Einfluss der Gene im Gegensatz zu den individuellen Risiken durch eine ungesunde Lebensweise eingeschätzt werden muss. Am Ende könnte dann ein Gentest stehen, der jedem Menschen schon in jungen Jahren Aufschluss über sein individuelles Infarktrisiko gibt.

14. Dezember 2009 von Corinna Langwieser
Tags: Silver Sex Healthstyle Old News

Um 3,6 %

sank bei Frauen in Deutschland in den Jahren zwischen 2000 und 2008 das Risiko, irgendwann in ihrem Leben pflegebedürftig zu werden; bei Männern immerhin um ein Prozent. Dass die Gesamtzahl der Pflegebedürftigen im gleichen Zeitraum auf zuletzt 2,4 Millionen angestiegen ist, liegt daran, dass die Anzahl alter Menschen insgesamt deutlich größer geworden ist. In konkreten Zahlen ausgedrückt, muss eine heute 60-jährige Frau mit einer verbleibenden Lebenserwartung von durchschnittlich 24,6 Jahren damit rechnen, rund zweieinhalb Jahre davon auf Pflege angewiesen zu sein; ein 60-jähriger Mann kann davon ausgehen, noch 20,7 Jahre zu leben, wovon er 1,2 Jahre in Pflegebedürftigkeit verbringen muss. Fazit: Das steigende Gesundheitsbewusstsein kann die Zahl der Pflegefälle nur begrenzt abmildern. Bei gleichzeitig verlängerter Lebenserwartung muss davon ausgegangen werden, dass in Zukunft immer mehr Menschen in Deutschland zu den Pflegebedürftigen zählen werden.

Quelle: Pflegereport der Gmünder Ersatzkasse 2009

16. Dezember 2009 von Corinna Langwieser
Tags: Die Zahl Healthstyle