"Reden bringt Gold, Schweigen wird bestraft“
Kommunikationsstrategien in der Netzwerkökonomie:
Ein Textbeitrag von Peter Wippermann

Abbildung zu:

Stellen Sie sich vor, Sie veranstalten einen Workshop für die Leitungselite Ihres Unternehmens. Die Rolle des Internets soll analysiert und die zukünftige Kommunikationsstrategie entwickelt werden. Sie machen zu Beginn eine TED-Umfrage. Das Ergebnis ist überraschend. Fast alle sind sich einig: Das Internet ist die Infrastruktur des 21. Jahrhunderts.

Sie kommen gemeinsam auf viele neue Ideen. Mit Ihren Mitarbeitern und Kunden wollen Sie im permanenten Gespräch bleiben. Sie sprechen über das mobile Internet, über Blogging und Twitter. Begeistern sich für den Einsatz von rechtssicheren De-Mail-Dokumenten. Sie stellen fest, dass die Entwicklungszeiten und die Entwicklungskosten permanent steigen, die Vermarktungszeiten aber immer kürzer werden. Abhilfe versprechen Sie sich von den Innovationsbörsen, wie sie Procter & Gamble beispielhaft mit „connect + develop“ eingeführt hat. Das Problemlösungsangebot „Innocentive“ ist Anregung für alle Problemsucher, die eine offene Plattform bevorzugen. Für die hausinterne Nutzung halten viele die Projektentwicklungsplattform „amazee“ für ideal. Die Kommunikationsstrategie Ihres Unternehmens wird diskutiert, als könnte man sie neu erfinden.

Hier erfahren Sie mehr.

27. Juli 2010 von Bettina Saffran | Kommentieren
Tags: Aktuelles Trends Peter Wippermann Trendtag

„Der nervöse Konsument“ Ein Textbeitrag von Peter Wippermann

Abbildung zu: „Der nervöse Konsument“ Ein Textbeitrag von Peter Wippermann

Ungewissheit ist nicht nur in Deutschland und Europa, sondern global ein Lebensgefühl geworden. Handeln in Ungewissheit ist nicht mehr auf die Börse beschränkt. Wir alle treffen unsere Entscheidung in objektiver Ungewissheit. Die Gewissheit der Ungewissheit ist Normalität. Die Gesellschaft kann sich leider nicht entspannt auf die mit der Zukunft verbundene Ungewissheit einstellen. Sie muss sich hingegen flexibel für mögliche Überraschungen wappnen. Entscheidungssituationen nötigen dazu, nach Alternativen zu suchen.

Wir handeln unter dieser Bedingung und brauchen eine Einstellung dazu. Oscar Wilde hatte eine solche Einstellung, als er sagte: „Das Wesen der Romantik ist die Ungewissheit.“ So gelassen sehen es nicht alle.

Die Krise bringt das Weltbild ins Wanken
Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise hat auch zahlreiche Berufsstände in tiefe Zweifel gestürzt: Wirtschaftsweise, Analysten, Journalisten, Politiker und sonstige Symbolanalytiker haben diese Krise nicht kommen sehen. Zaghaft setzt sich die Gewissheit durch, dass der Neoliberalismus und die zügellose Deregulierung von Finanzmärkten und Lebensverhältnissen zu dieser Krise beigetragen haben könnten. Warum fällt das Weltbild des nach dem Zusammenbruch des Kommunismus so siegreichen Kapitalismus nun zusammen wie ein Soufflé beim Öffnen der Ofentür?

Hier erfahren Sie mehr.

29. Juni 2010 von Bettina Saffran | Kommentieren
Tags: Aktuelles Trends Peter Wippermann Trendtag

"Wenn das Morgen wichtiger als die Zukunft ist"
von Peter Wippermann

Abbildung zu:

Autofahrer sind pragmatische Konsumenten. Für die Zukunft des Planeten sieht man schwarz, das eigene Morgen aber plant man heute noch nach den Idealbildern der Vergangenheit. Diese These stützt auch eine aktuelle Meinungsumfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach. Die siebziger Jahre sind bei den Bundesbürgern am beliebtesten. 23 Prozent aller Deutschen sind der Meinung, dass es den Menschen damals am besten ging. Nur vier Prozent behaupten das für die ersten zehn Jahre des 21. Jahrhunderts. Natürlich interessieren sich Autokäufer auch für übermorgen, aber ihre Sehnsüchte ruhen in der Vergangenheit.

weiterlesen ...

05. Mai 2010 von Bettina Saffran | Kommentieren
Tags: trendbüro Peter Wippermann

Wenn das Morgen wichtiger als die Zukunft ist
von Peter Wippermann

Autofahrer sind pragmatische Konsumenten. Für die Zukunft des Planeten sieht man schwarz, das eigene Morgen aber plant man heute noch nach den Idealbildern der Vergangenheit. Diese These stützt auch eine aktuelle Meinungsumfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach. Die siebziger Jahre sind bei den Bundesbürgern am beliebtesten. 23 Prozent aller Deutschen sind der Meinung, dass es den Menschen damals am besten ging, nur vier Prozent behaupten das für die ersten zehn Jahre des 21. Jahrhunderts. Natürlich interessieren sich Autokäufer auch für übermorgen, aber ihre Sehnsüchte ruhen in der Vergangenheit.
Das eigene Auto bedeutet für viele noch immer den Besitz von persönlicher Freiheit. Das Thema Klimawandel ist bisher nicht bei den Autokäufern angekommen. Allerdings sagten 58 Prozent aller Deutschen im Krisenjahr 2009 auf die Frage „Wie sieht Ihr Auto morgen aus?“ von Synovate Motor Research: „Mein Traumauto ist ein grünes Auto.“ Diese Mehrheitsentscheidung lohnt es sich genauer zu analysieren, denn die Verantwortung für das eigene Handeln wird gern delegiert.

weiterlesen ...

22. April 2010 von Bettina Saffran
Tags: peter wippermann trends 2010