Das Selbstverständnis der Generation WE
Manifest der Digital Natives

Zum 14. Deutschen Trendtag haben acht Referenten aus Wirtschaft und Wissenschaft ihre Perspektive zum Thema Sozialer Reichtum erläutert. Kooperation, Offenheit und das Teilen von Ressourcen werden im Zentrum zukünftiger Wertschöpfung stehen, lautet der Haupttenor. Dass die We-Gesellschaft mit dem Motto „Share and win“ keine Vision sondern Realität ist, bestätigt das Manifest der Digital Natives. „Wir Digital Natives sind Weltbürger und eine der ersten globalen Generationen“, postulieren sie. „Die Tausch-Kultur im Netz ist unser Werk und die offene Gesellschaft unser Ziel.“

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22. May 2009 von | 1 Kommentar
Tags: Sozialer Reichtum InsightBench

Interview mit Trendtagsreferentin Simonetta Carbonaro

Abbildung zu: Interview mit Trendtagsreferentin Simonetta Carbonaro

Simonetta Carbonaro ist Expertin für Konsumpsychologie, Innovationsmanagement und Strategic Design Management und forscht auf dem Gebiet des Konsumentenverhaltens und des sozialen und kulturellen Wandels. Sie ist Mitglied des Advisory Board der internationalen GDI-Handelskonferenz und Mitbegründerin des europäischen Kulturparlaments. Carbonaro lehrt an der Domus Academy in Mailand und hat eine Professur für Humanistic Marketing und Design Management an der Universität von Borås in Schweden. Als Beraterin hat sie über 10 Jahre lang mit internationalen Brand-Building und Brand-Care Firmen zusammengearbeitet, bevor sie die Marketing- und Designberatungsagentur REALISE mitbegründet hat.

Was verstehen Sie unter gesellschaftlichem Reichtum?
Überall in der Gesellschaft sieht man hoffnungsvolle Signale, dass sich die Menschen zusammenschließen, sich selbst organisieren und ihre kollektive Intelligenz in Gang setzen. Die Übersättigung der Märkte, die Umweltbedrohungen, die Hyperindividualisierung mit der damit verbundenen Krise der Familie – das sind alle Aspekte, welche die latent in der Bevölkerung vorhandene Innovationskraft jetzt herausfordern. Es gibt zahllose Phänomene von grassroots Engagement und kollaborativen Zusammenschlüssen, die Indiz für die Entstehung eines neuen gesellschaftlichen Reichtums sind. Darunter verstehe ich in erster Linie das, was man im Englischen „social fabric“ nennt, die sozio-kulturellen Rahmenbedingungen, die Kollaborationen und Kooperationen ermöglichen, Innovationen anstoßen und kulturelle Transformationen vorantreiben.

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02. April 2009 von | Kommentieren
Tags: Sozialer Reichtum Aktuelles

PDF Version: Vom nehmenden zum sorgenden Kapitalismus

Das spannende und umfangreiche Grundsatzpapier von Prof. Nobert Bolz zum Trendtagsthema “Sozialer Reichtum” gibt es nun auch in der Komplettversion zum Download.

23. March 2009 von | Kommentieren
Tags: Sozialer Reichtum Aktuelles Trendtag

Vom nehmenden zum sorgenden Kapitalismus

Abbildung zu: Vom nehmenden zum sorgenden Kapitalismus

Spannende Betrachtung zum Trendtagsthema “Sozialer Reichtum”

Der Berliner Medienphilosoph Norbert Bolz geht in seinem Text „vom nehmenden und sorgenden Kapitalismus“ auf die unterschiedlichen Ausprägungen von sozialem Reichtum in unserer modernen Gesellschaft ein.

Vom nehmenden zum sorgenden Kapitalismus

Das liberale Erfolgsgeheimnis des Kapitalismus besteht bis zum heutigen Tag darin, die Frage nach dem Glück nicht mit Umverteilung, sondern mit der Steigerung der Produktion beantwortet zu haben. Produktivität und Kreativität sind Resultate des Wettbewerbs, der natürliche Ungleichheiten nutzt und materielle Ungleichheiten schafft. Spezifisch liberal ist dabei der Trick, durch die Frage nach der Wirtschaftlichkeit von der Frage nach der Gerechtigkeit abzulenken. Wenn man Gerechtigkeit nicht erreichen kann, kann man sie überbieten? Durch wirtschaftlichen Erfolg? Das ist das eigentliche Wirtschaftswunder.

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26. May 8820 von | 3 Kommentare
Tags: Sozialer Reichtum Aktuelles

Interview mit Trendtag-Referent Matt Mason: "Pirates add value"

Matt Mason, Gastreferent auf dem 14. Deutschen Trendtag 2009 zum Thema Sozialer Reichtum, wurde auf der Search Engine Strategies-Konferenz in London zu seinem Buch The Pirate’s Dilemma interviewt.

17. March 2009 von | Kommentieren
Tags: Sozialer Reichtum

Trendtag Keynote Speaker Lawrence Lessig

Machen Social Networks krank?

Die digitalen Social Networks wie Facebook, Myspace & Co ermöglichen es uns, mit Freunden in Kontakt zu bleiben und neue Freundschaften zu schließen, Gleichgesinnte zu finden oder sogar unseren Traumpartner. Mit 175 Millionen Nutzern alleine bei Facebook wird die gesellschaftliche Durchschlagkraft von Social Networks präsent –und so äußern sich immer mehr Skeptiker über die angeblichen Gefahren sozialer Netzwerke.

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03. March 2009 von | Kommentieren
Tags: Sozialer Reichtum

Facebook Skandal: das „WIR“ gewinnt

Facebooks Versuch, sich per AGB-Änderung die Rechte an den Daten seiner Mitglieder für alle Ewigkeit zu sichern, ging kräftig daneben.

Am Montag hieß es: „Facebook will be entitled to the unrestricted use of any such Submission for any purpose, commercial or otherwise, without acknowledgment or compensation to you“. Auf Deutsch: Facebook ist zur unbegrenzten Nutzung der hochgeladenen Informationen für alle Arten von kommerzieller und nicht kommerzieller Nutzung berechtigt, ohne die Nutzer darüber zu informieren oder dafür zu entlohnen.

Gleich am Dienstag kündigte aber Zuckerberg die Rückkehr zu den alten Nutzungsbedingungen an. Es scheint als hätte Facebook die kollektive Macht seiner 175 Millionen Community-Mitgliedern unterschätzt. Eine offizielle Entschuldigung gab es von Zuckerberg nicht. Dafür aber gab er bekannt, eine eigene Facebook-Gruppe zu dieser Thematik gegründet zu haben und fordert die Mitglieder zum Austausch über die nächste Version der AGB auf. Diese soll nun in enger Absprache und mit der Zustimmung der Mitglieder entstehen.

Quellen: Heise.de, Spiegel.de

(geschrieben von Simona Patrut)

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18. February 2009 von | Kommentieren
Tags: Sozialer Reichtum

The Pirate Bay: erneuter Prozess gegen Mitbetreiber der größten BitTorrent-Tracker der Welt

In der schwedischen Hauptstadt Stockholm beginnt diese Woche der Urheberrechtsprozess gegen Peter Sunde Kolmisoppi, Carl Lundström, Fredrik Neij und Gottfrid Svartholm Warg.
Die Anklage lautet auf Verschwörung und Beihilfe zur Urheberrechtsverletzung.

The Pirate Bay ist ein Filesharing-System, das selbst keine Daten zur Verfügung stellt, sondern lediglich Informationen zu diesen in Form von .torrent-Dateien anbietet, anhand derer sich Anbieter und Nachfrager bestimmter Dateien untereinander verbinden können. Somit ist die Seite nach Auffassung von Sunde Kolmisoppi nach schwedischem Recht legal und wird den Prozess “zu 99,999 Prozent gewinnen”.

The Pirate Bay wird von dem Wunsch nach freier Kultur angetrieben. Die Betreiber sehen das aktuelle Urheberrecht als eine Hemmnis für neue Kultur und Technologie. Darüber hinaus vertreten sie die Meinung, dass dadurch die wirtschaftlichen Interessen der Produzenten stärker unterstützt werden als die kulturellen Interessen der Gesellschaft.

Quelle: Golem.de

(Geschrieben von Simona Patrut)

17. February 2009 von | Kommentieren
Tags: Sozialer Reichtum

Google Latitude: Das Handy als mobiles Ortungssystem

Die Erweiterung der Google Maps-Anwendung für Mobiltelefone Google Latitude ermöglicht die Standortbestimmung anderer Handy-Nutzer. Voraussetzung dafür ist ein gegenseitiges Freischalten der Ortungsanfragen. Mit der Standortbestimmung stellt Google Latitude ein weiteres Tool dar, durch das Online- und Offline-Leben miteinander verschwimmen. Wegen der detaillierten personenbezogenen Daten, die Google hiermit erheben kann, melden Datenschützer Sicherheitsbedenken an.

Introvideo:

Quelle:golem.de

(Geschrieben von Simona Patrut)

15. February 2009 von | Kommentieren
Tags: Sozialer Reichtum

InsightBench fliegt Lufthansa

An dieser Stelle möchte ich auf einen Artikel aus dem aktuellen „Lufthansa Exclusive“ Magazin aufmerksam machen. Dieser stellt dar, wie das Web 2.0 Unternehmen als Ideenpool dienen kann. Anhand erfolgreicher Beispiele wird gezeigt, wie Hersteller Anregungen und Produktrezessionen der Internetuser als Input für ihre Produktentwicklung nutzen.

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26. May 6040 von | Kommentieren
Tags: InsightBench Sozialer Reichtum

„Bezahlte“ und „Gewonnene“ Medien

David Armano spricht über die Verflechtung zweier Marketingmodelle als Erfolgsrezept im Zeitalter des Web 2.0.

Der erste Ansatz, das „bezahlte“ Modell, ist bereits bekannt und besteht aus der Akquise von adäquatem Werbeplatz im Netz oder dem Eingehen von Kooperationen mit Firmen, die auf Nischenmedien wie Communities, Netzwerke, Foren oder Blogs spezialisiert sind.

Der zweite Ansatz entstammt aus der Einsicht, dass man Media nicht wirklich „kaufen“ kann. Man kann sie aber für sich gewinnen, indem man eine Beziehung zu den Leuten herstellt, die über das Produkt bzw. die Dienstleistung sprechen. Indem man mit ihnen interagiert und sich über Inhalte mit ihnen austauscht, kann eine Beziehung zur relevanten Zielgruppe aufgebaut werden. Die Schwierigkeit bei diesem „gewonnenen“ Modell ist es herauszufinden, wie man an solchen digitalen Orten, wo die eigene Marke relevant ist, am sinnvollsten partizipieren kann.

Quelle: Darmano.typepad.com

(geschrieben von Simona Patrut)

09. February 2009 von | Kommentieren
Tags: Sozialer Reichtum

Nestlé lässt seine Kunden über das Produktdesign abstimmen

Der Süßwarenhersteller Nestlé befragt seine Konsumenten zum Design der Produktverpackungen von drei seiner Marken. Auf adeliciousdilemma kann bis zum 6. März zwischen verschiedenen Designentwürfen für die Verpackungen abgestimmt werden. Nestlé verlost dabei fünf Packungen mit Süßigkeiten im Wert von 100 Dollar. Die Entwürfe mit den meisten Stimmen werden Ende des Jahres die jetzigen Verpackungen ablösen.

Quelle: adweek.com

06. February 2009 von | Kommentieren
Tags: Sozialer Reichtum

Commercial Economy + Sharing Economy = Hybrid Economy

Themenblog.de berichtet von zwei interessanten Beispielen, wie Unternehmen die sozialen Instrumente der Netzwerk-Ökonomie nutzen, um sich selbst und ihren Kunden einen Vorteil zu verschaffen:

Dell bietet seinen Kunden für einen Tag einen 30% Rabatt auf bestimmte Produkte in ihrem Online-Shop an, wenn diese Dell-Follower auf Twitter werden.

Im zweiten Beispiel versucht Polaroid, die Masse der iPhone-Nutzer zu mobilisieren: Polaroid möchte seine Fotodienste auch für iPhone-Nutzer anbieten, scheitert aber aktuell noch daran, dass Apple die Bluetoothschnittstelle ihrer iPhones nicht an Drittanbieter frei gibt. Polaroid möchte mit einer Petition von iPhone-Nutzern Apple dazu bewegen, die Nutzung der Bluetoothschnittstelle des iPhones auch anderen Anbietern zu ermöglichen.

Die Beispiele zeigen, wie sich das kommerzielle Interesse der Unternehmen mit den individuellen Interessen der Nutzer verbindet. Trendtag Keynote Speaker Lawrence Lessig beschreibt diese Kombination aus Commercial und Sharing Economy als „Hybrid Economy.“

Quelle: Themenblog.de

05. February 2009 von | Kommentieren
Tags: Sozialer Reichtum

Wirtschaftssysteme auf Basis von P2P Sozialen Währungen

Das Video des Wall Street Journal geht darauf ein, wie Wirtschaftssysteme, die auf Peer-to-Peer Soziale Währungen basieren in Zukunft an Bedeutung gewinnen werden. Es zeigt erfolgreiche Vorreiter in einer Social Economy auf.

Quelle: psfk

04. February 2009 von | Kommentieren
Tags: Sozialer Reichtum

Monty-Python-Channel auf YouTube kurbelt DVD-Absatz an

Nachdem sich die britische Komikertruppe Monty Python jahrelang vergeblich gegen den illegalen Upload ihrer Sketche in schlechter Qualität auf YouTube gewehrt hatte, verwendet sie jetzt eine radikal umgekehrte Strategie im Umgang mit YouTube:

Seit Ende 2008 hat Monty Python einen eigenen Kanal auf YouTube, dessen Intro-Video seit dem 18. November letzten Jahres 2.146.291 Mal angesehen wurde. Monty Python weist in seinem Intro-Video darauf hin, dass die Zuschauer die zugehörigen DVDs zu den Sketchen doch auch kaufen sollen. Diese Aufforderung fand offenbar Anklang: Seitdem Monty Python den Channel auf YouTube eingerichtet hat, sind die Absatzzahlen von Monty Python-DVDs bei Amazon.com um das 230-fache gestiegen.

Quelle: cgi.cnet.de

04. February 2009 von | Kommentieren
Tags: Sozialer Reichtum

Facebook stellt Marktforschungs-und Analysetool Engagement Ads vor

Beim Weltwirtschaftsforum in Davos hat Facebook sein eigenes Marktforschungs- und Analysetool „Engagement Ads“ vorgestellt. Damit sollen Unternehmen bestimmte Nutzergruppen für Umfragen nutzen können. Facebook verfügt über weitreichende Informationen über seine Nutzer und deren Konsum- und Kommunikationsverhalten.

Das Echo über die Pläne von Faceboook geht auseinander: Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr: Die persönlichen Informationen von gut 150 Millionen Nutzern geraten in die Hände hungriger Werber.

Die über Jahre zusammengetragenen persönlichen Daten, Präferenzen und Kontakte der rund 150 Millionen Facebook-Nutzer sollen künftig den Pool für eine der größten Markt- und Meinungsforschungsdatenbanken weltweit bilden.

Auf der Suche nach einem Geschäftsmodell muss Facebook den Spagat schaffen, die Nutzer der kostenlosen Netzworking Plattform und deren Erwartungen an Privatsphäre nicht zu verprellen und als wirtschaftendes Unternehmen einen Return on Investment zu generieren.

Original-Artikel mit den heiß diskutierten Zitaten von Randi Zuckerberg, Global Marketing Director und Schwester von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg:
Telegraph.co.uk

Zusammenfassung und Update mit einer angeblichen Richtigstellung der falschen Zitation von Randi Zuckerberg: Heise.de

26. May 8320 von | Kommentieren
Tags: Sozialer Reichtum

Nur wenige Marketer analysieren effektiv ihre Social Media Reputation

Amerika gilt in vielen Disziplinen als Vorreiterland, so auch im Hinblick auf die Social Media Bewegung. Eine Studie des amerikanischen CMO Council belegt nun, dass die Wirkung sozialer Medien auch Übersee noch unzureichend erforscht wird. Das Fazit, amerikanische Marketingmanager wissen zwar um die Macht, die Mundpropaganda im Internet über eine Marke hat, diese wird allerdings oft vernachlässigt. Laut der Befragung unter 400 Marketern analysieren nur 16% systematisch, was Konsumenten im Web über deren Marke verbreiten.

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26. May 2100 von | Kommentieren
Tags: Sozialer Reichtum InsightBench

Social Media und Web 2.0 in Zahlen

Google verarbeitet rund 2 000 000 000 Suchanfragen täglich.

Jede Minute werden 13 Stunden Videomaterial bei YouTube hochgeladen.

Jeden Monat werden 700 Millionen Fotos bei Facebook zugefügt.

700,000,000 – number of photos added to Facebook monthly

Quelle: Ramolimendos.com

30. January 2009 von | Kommentieren
Tags: Sozialer Reichtum

Interview mit Matt Mason, Gastredner auf dem Trendtag 2009 (deutsche Version)

*“Der beste Weg, Raubkopierern die Stirn zu bieten und selbst weiterzukommen ist, die Piraten zu kopieren.”’

In seinem Buch „The Pirate’s Dilemma: How Youth Culture Is Reinventing Capitalism” [Das Dilemma der Raubkopierer: Wie die Jugendkultur den Kapitalismus neu erfindet], diskutiert Matt Mason das Thema Innovation und die Auswirkungen, die Raubkopien auf die Märkte haben(z.B. kostenlose Musik- und Filmdownloads, rezeptpflichtige generische Medikamente). Statt gegen die Praxis des Raubkopierens anzukämpfen, sollte man diese nachahmen und so die Produktpiraten mit ihren eigenen Waffen schlagen. Mason zeigt auf, wie die Raubkopierer Wachstum erzeugen und dass „die Macht der Piraten” der Schlüssel zum Erfolg in unserer vernetzten und individualisierten Welt ist. Mason schreibt in einem Blog unter thepiratesdilemma.

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30. January 2009 von | Kommentieren
Tags: Sozialer Reichtum

Interview mit Norbert Bolz, Gastredner auf dem Trendtag 2009 zum Trendtagsthema Sozialer Reichtum

“Der neue Schauplatz des Kapitalismus ist das Soziale selber.”

Im Trendbüro-Interview behandelt Trendtagsreferent Norbert Bolz das Trendtagsthema Sozialer Reichtum.

Warum ist sozialer Reichtum gerade heute ein großes Thema?
Der Begriff des sozialen Kapitals existiert ja schon länger. Gerade wenn man sich die Frage nach der Zukunft des Kapitalismus stellt, dann liegt sie nicht mehr beschlossen in den Lehrbüchern der klassischen Wirtschaftswissenschaft, sondern es hat sehr viel mehr zu tun mit der Dynamik, die sich in sozialen Netzwerken entfaltet. Soziale Netzwerke sind nicht nur eine Lust und ein Faszinosum, sondern sie sind auch eine Produktivkraft. In diesen sozialen Netzwerken wird offenbar das Soziale selber zu einer ökonomisch sehr bedeutsamen Produktivkraft. Das könnte man dann eben auf den Begriff des sozialen Reichtums bringen.

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30. January 2009 von | Kommentieren
Tags: Sozialer Reichtum

We-Think

Charles Leadbeater, Gastredner auf dem kommenden Trendtag zum Thema Sozialer Reichtum, stellt die Grundidee seines Buches in einem YouTube-Video vor:

26. January 2009 von | Kommentieren
Tags: Sozialer Reichtum

Soundtrack der Piratengeneration

Strictly Kev, Teil des Musiker-Kollektivs DJ Food, hat eine großartige Dokumentation zur Entstehungsgeschichte von Mash-ups, Remix Culture und Sampling zusammengestellt. Unter dem treffenden Titel “Raiding the 20th Century” präsentiert Strictly Kev mit Hilfe des Buchautors Paul Morley (Words And Music: A History Of Pop In The Shape Of A City, 2003) in sechzig Minuten zahlreiche Beispiele von Avantgarde Tape-Manipulation, Bastardpop Mash-ups und Turntable Mixes, die sich alle die Musik der letzten 100 Jahre als Ausganspunkt ihrer Werke zu Nutzen machen. Erhältlich ist der Mix auf ubuweb.com, einer Webseite, die sich dem Sammeln und Erhalten sowie kostenlosen Verfügbarmachen verschiedenster Medien verschrieben hat: Ubu Web Sound – DJ Food

geschrieben von Florian Häupl

26. January 2009 von | Kommentieren
Tags: Sozialer Reichtum

Firefox fordert seine Nutzer zum Input auf: Crowdsourcing zum Thema Usability

Um den Input der breiten Nutzerschaft für die Usability-Entwicklung zu nutzen, startet der Firefox-Anbieter Mozilla ein neues „user testing program“. Es zielt darauf ab, mit einer 1- Prozent-Abdeckung ein repräsentatives Sample der Nutzerschaft abzufragen. Der Testpilot startet als einfaches Add-on mit einer Befragung der Nutzer ihrer Nutzung von Firefox. Firefox hat laut Marketshare einen Marktanteil weltweit von mittlerweile 21 Prozent (Internet-Explorer 68 Prozent, Safari knapp 8 Prozent).

Mit dem Testpiloten versucht Mozilla, die Nutzer stärker zu involvieren. Obwohl theoretisch jeder aktiv an der Weiterentwicklung der Open Source-Software teilhaben kann, beschränkt sich die tatsächliche Beteiligung auf wenige technikaffine Hobby-Spezialisten. Mit der Crowdsourcing-Aktion sollen nun auch die normalen Nutzer in den Entwicklungsprozess eingebunden werden.

Die erhobenen Daten werden als Open Content der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Quelle:news.cnet.com

22. January 2009 von | Kommentieren
Tags: Sozialer Reichtum

Linux hält Einzug in die französische Nationalversammlung

Die französische Nationalversammlung hat die Betriebssysteme von 1 100 Computern der Versammlungsmitglieder und deren Assistenten von Microsoft auf die Open Source Linux-Version Ubuntu umgerüstet.

Rudy Salles, Vizepräsident der Nationalversammlung, nennt die Entscheidung für Ubuntu ein wirtschaftliches und politisches Signal. Innerhalb der nächsten fünf Jahre wird das französische Parlament damit etwa 500 000 Euros durch die geringeren Kosten sparen und geht darüber hinaus von geringeren Wartungskosten aus. Auch glauben viele, dass Linux zu mehr lokalen Jobs führt, weil lokale Unternehmen den Markt der Betriebssysteme öffnen und Open Source-Lösungen anbieten könnten. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten sieht Salles im Wechsel der französischen Nationalversammlung zum Betriebssystem Linux ein gutes kostengünstigeres Modell, das auch andere Länder für sich nutzen können.

Bereits Anfang 2008 wurde gemeldet, dass auch die französische Gendarmerie 70 000 Rechner auf Linux umstellen will. Diese Beispiele zeigen, dass mit dem Einzug in öffentliche Behörden (jenseits der Universitäten) die Nutzung von Open Source-Produkten eine Größe erreicht hat, die den Markt wesentlich beeinflussen wird.

Quelle: bits.blogs.nytimes.com, www.heise.de

26. May 3320 von | Kommentieren
Tags: Sozialer Reichtum

112,7 Mio. Klicks für Avril Lavigne: YouTube-User sehen hauptsächlich Musikvideos

Die Nutzer der Videoplattform YouTube sehen hauptsächlich Musikvideos: 70 der Top 100 Videos bei Youtube sind Musikvideos – damit ist YouTube eine ernst zu nehmende Konkurrenz für Musikfernsehen oder Radio geworden. Ganz oben im Ranking der meistgespielten YouTube-Videos steht aktuell Avril Lavigne mit 112,7 Mio. Klicks für Girlfriend, 354.826 User hinterließen einen Textkommentar. Michael Jacksons Klassiker Thriller steht laut dem Ranking mit 30,8 Mio. Klicks auf Rang 39.

Quelle: ibusiness.de
Ranking: de.woobby.com

26. May 1360 von | Kommentieren
Tags: Sozialer Reichtum

YouTube löscht die Audiotracks von Videos

Mit dem Vermerk, dass der Musiktrack von Videos nicht von den Urheberbesitzern autorisiert ist, erscheinen immer mehr Videos auf YouTube ohne Tonspur. Damit beginnt YouTube scheinbar, eine „Fingerprint Software“ einzusetzen, die automatisch lizenzierte Audiospuren entfernt.

Dieser Schritt von YouTube ist nachvollziehbar und macht aus Copyright-Erwägungen und den Interessen der Musikindustrie Sinn. Gleichzeitig stellt er aber die Kultur der YouTube Mashups in Frage. Damit wird die Zukunft aktueller Copyright-Regelungen einmal mehr auf die Probe gestellt und die Debatte um eine Neudefinition von Nutzungsrechten in der Netzwerkgesellschaft weiter angeheizt.
Quelle: readwriteweb.com

16. January 2009 von | 2 Kommentare
Tags: Sozialer Reichtum

Mit Adodas zu Bucksstar Coffee:
FAZ-Artikel zu Produktpiraterie in China

In seinem Bericht zu „Shanzhai“, dem chinesischen Begriff für das Kopieren, geht FAZ-Autor Mark Siemons auf Produktpiraterie ein. Er beschreibt die Unterschiede zwischen westlicher und fernöstlicher Auffassung von Kopieren und geistigem Eigentum und stellt die Frage nach dem Verständnis von Innovation.

Auszug:
So sprechen chinesische Kommentatoren inzwischen von einer Kreativität von unten, die ein eingeführtes, etabliertes Format nimmt und mit bescheidenen Mitteln etwas Eigenes daraus macht. „Als ich diese Bilder (von Shanzhai-Produkten) sah“, schreibt jemand in einem Internetforum, „merkte ich, dass es Hoffnung gibt für unsere Nation. Die Kreativität des chinesischen Volks ist grenzenlos!“

Zum Artikel: faz.net.

16. January 2009 von | Kommentieren
Tags: Sozialer Reichtum

Acts of Random Kindness

Abbildung zu: Acts of Random Kindness

ARK steht für Acts of Random Kindness und bietet Polohemden mit moralischer Message (oder zumindest moralischen Anspruch) an. Der Initiator Cameron, ein 18-jähriger Nordire, möchte dazu inspirieren, dass die Träger der gebrandeten ARK-Polos gute Taten vollbringen und sich für ihre Mitmenschen einsetzen. Er äußert sich auf seiner Website:

„Ich habe da so eine Idee und würde mich freuen, wenn du mitmachst: Ich habe eine Modelinie geschaffen, die andere Ziele verfolgt, als Profit zu machen. Der Name der Bewegung ist ARK – Acts of Random Kindness und soll dazu inspirieren, Mitmenschen mit einer guten Tat zu erfreuen.“ Als Ideen schlägt er beispielsweise vor: „Kaufe jemandem einen Kaffee, biete jemandem deinen Platz im Bus an oder helfe einem Betrunkenen, nach Hause zukommen.“

Website: arkchangeyourworld

Quelle: Odemagazine.com

26. May 1900 von | Kommentieren
Tags: Sozialer Reichtum

Creative Commons-Erfolgsstory und Amazon-Bestseller in einem: Nine Inch Nails Album Ghosts I-IV

Abbildung zu: Creative Commons-Erfolgsstory und Amazon-Bestseller in einem: Nine Inch Nails Album Ghosts I-IV

Im März 2008 veröffentlichte die US Band Nine Inch Nails ihr Album Ghosts I-IV unter einer Creative Commons Lizenz, die das digitale Teilen und Remixen erlaubt (genaue Lizenz: BY-NC-SA). Trotz der Möglichkeit, die Daten legal in Musiktauschbörsen herunter zu laden, ist das Album im Jahr 2008 das meistverkaufte MP3 Album bei Amazon und bescherte der Band allein in der ersten Woche 1,6 Millionen Dollar Einnahmen. Die Creative Commons-Initiative bietet in ihrem Blog folgende Erklärung: Zum einen seien Einfachheit und Convenience Grund für den finanziellen Erfolg des MP3-Downloads bei Amazon. Als zweiter Grund wird aber auch folgende Vermutung geäußert: Fans hätten verstanden, dass der Kauf der MP3s direkt die jeweilige Band unterstützt.

Idee, Prinzip und Konzept von Creative Commons wurden 2001 in den USA entwickelt, maßgeblich beteiligt war Lawrence Lessig, Keynote Speaker des Trendtag 2009.

Quellen: Creative Commons, gulli news.

26. May 5740 von | Kommentieren
Tags: Sozialer Reichtum

iTunes verzichtet in Zukunft auf Digital Rights Management (DRM)

Als Reaktion auf die Tatsache, dass DRM in der Vergangenheit illegale Musikdownloads kaum verhindern konnte, bietet Apple ab sofort rund 8 von 10 Millionen über iTunes verfügbare Musiktitel ohne DRM an. DRM war technisch recht einfach zu umgehen, schränkte aber vor allem die Nutzung legal erworbener Titel stark ein. Mit dem Verzicht auf DRM wird die Mediennutzung auf unterschiedlichen Geräten erleichtert. Gleichzeitig kommt Apple den Musikkonzernen Sony BMG, Universal und Warner Music mit einem neuen Preismodell entgegen.
Quellen: golem, Blog.manuel-stein.de

07. January 2009 von | 1 Kommentar
Tags: Sozialer Reichtum